In jedem von euch steckt etwas drin – wie in einer Capri-Sonne!

Einschulung an der Aurelia-Wald-Gesamtschule

Schon lange hatten viele der 81 neuen Schüler der AWG diesem Tag entgegengefiebert und warteten am Donnerstag, den 09.08.2018 in der Agora des Schulzentrums Uetze gespannt und voller Vorfreude auf ihre Einschulung.

Schulleiter Frank Stöber hieß die Schüler herzlich willkommen und freute sich über die zahlreichen Familienmitglieder, die trotz der großen Hitze gekommen waren, um diesen Tag gemeinsam mit den neuen Fünftklässlern zu feiern.

Umrahmt wurde das Programm musikalisch vom Chor der AWG unter der Leitung von Judith Adomeit, der von Sven Gerrlich am Klavier begleitet wurde.

Herr Stöber stellt die neuen Tutoren vor

Was haben nun aber Fünftklässler mit Capri-Sonnen zu tun? Dieser Frage ging Herr Stöber in seiner Rede nach und verwies dabei auf die vielfältigen Sorten, die ebenso wie die Schüler alle etwas Besonderes und einzigartig sind. Insbesondere die Sorte „Power-Team“ trifft gut auf die Situation der Stammgruppen zu, denn man muss schließlich ein gutes Team mit starken Schülern sein, um etwas zu erreichen, man muss zusammenhalten und dafür sorgen, dass alle sich wohl fühlen.

Hier ist auch der Capri-Sonne-Werbeslogan „Da steckt was drin!“ sehr passend, weil in jedem Schüler etwas Tolles steckt, das er zeigen kann und das gefördert werden soll.

Und da im Schulalltag leider nicht ausschließlich die Sonne scheint, ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass immer wieder sonnige Tage kommen und daran sollen die Schüler sich durch das Symbol der „Sonne zum Mitnehmen“ jeder Zeit erinnern.

Die Namensgeberin der Aurelia-Wald-Gesamtschule hat einmal gesagt: „Zum Leben braucht man Mut und Kinder brauchen Sonne und Liebe, erst dann lächeln sie, strahlen und leuchten.“ Und dieses Strahlen und Leuchten möchten die Kollegen der AWG bei ihren Schülern erleben.

Während die Schüler im Anschluss an die Rede mit einer Tüte Capri-Sonne in der Hand gemeinsam mit ihren Tutoren zum ersten Kennenlernen in die Stammgruppenräume gingen, erhielten die Eltern noch weitere Informationen zum breitgefächerten Beratungsangebot an der AWG und erfuhren etwas über die Arbeit der Beratungslehrerinnen Frau Wunderlich und Frau Hähner sowie des Schulmediators Herrn Lampe. Ebenso stellte sich die Schulsozialarbeiterin Frau Meyer vor, bevor die Eltern sich über das Ganztagsangebot der Schule informieren konnten oder sich an dem vom Schulelternrat organisierten Buffet bedienen durften.

So wurde es für alle Beteiligten ein rundum gelungenes Ereignis, das Schulleiter Stöber mit einem Versprechen verknüpfte: „Wir werden niemanden fallen lassen. Jeder bekommt an dieser Schule seine Chance – jeder von euch und auch jeder von Ihnen bekommt eine Hand entgegengestreckt und es liegt an euch und an Ihnen, diese Hilfe anzunehmen, die wir bieten.“

„Eine der gefährlichsten Reisen der Welt“

Autor Dirk Reinhardt berichtet über Hoffnungen und Sehnsüchte der Train Kids

„Fernando hatte sie gewarnt: ,Von hundert Leuten, die über den Fluss gehen, packen es gerade mal drei bis zur Grenze im Norden und einer schafft´s rüber.´“

Ich-Erzähler Miguel begibt sich gemeinsam mit dem erfahrenen Fernando, der als Junge verkleideten Jaz, dem kleinen Ángel und dem Indio-Jungen Emilio auf eine gefährliche Reise – die Reise durch Mexiko über die Grenze in die USA. Die fünf sind Train Kids und sehen ihre Chance, dem Elend und der Armut in ihrem eigenen Land zu entkommen, in ihrem Zusammenhalt.

Autor Dirk Reinhardt

Der 8. Jahrgang der AWG hat sich in diesem Jahr mit einem politisch sehr aktuellem Thema auseinandergesetzt und das Buch „Train Kids“ gelesen. Anschließend durften die Schüler den Autor Dirk Reinhardt, der von Judith Adomeit (Fachbereichsleiterin für Musisch-Kulturelle Bildung und Deutsch) eingeladen wurde, bei sich begrüßen.

Der Autor berichtete eindrucksvoll von seinen Erlebnissen und den Begegnungen mit echten Train Kids während seiner Recherchen in Mexiko. Er erklärte hierbei, dass die Charaktere in seinem Buch zwar frei erfunden sind, die Geschichten, die sie erleben, aber auf wahren Begebenheiten beruhen. „Die Jugendlichen kommen aus Guatemala, Honduras oder El Salvador und sitzen oft tagelang an den Bahngleisen und warten auf einen Zug, auf den sie aufspringen können. Mit einer Gruppe von ihnen habe ich dort ein paar Tage gemeinsam an den Gleisen gesessen und viel erfahren“, so Dirk Reinhardt. Er erzählt weiter, dass die Mütter oft in die USA gehen und denken, sie könnten ihre Kinder bald nachholen. Dies ist leider ein Trugschluss, weil sich das Leben als illegaler Einwanderer auch in den USA alles andere als einfach gestaltet. So bleiben die Kinder bei entfernten Verwandten oder Nachbarn zurück, haben keine Möglichkeit, zur Schule zu gehen und müssen stattdessen arbeiten.

Daher begeben sich auch die Train Kids des Romans auf eine der gefährlichsten Reisen der Welt, auf der ihnen nicht nur die Trockenheit in der Wüste zu schaffen machen wird, denn zunächst müssen sie auf einen Zug aufzuspringen, was ihnen mit vereinten Kräften schließlich gelingt. Aber es ist nicht einfach, sich auf dem Zugdach zu halten. „Es geht bergab. Wir haben mächtig an Tempo zugelegt. Der Fahrtwind ist so stark, dass mein Hemd richtig flattert.“ Nicht selten enden diese Reisen tödlich.

Schüler der AWG bei der Autogrammstunde

Bevor die Schüler die Möglichkeit erhielten, sich nach der Lesung noch ein Autogramm zu sichern, durften sie noch Fragen stellen und erfuhren so, wie Dirk Reinhardt zum Autor wurde, dass er in den letzten neun Jahren fünf Romane veröffentlicht hat und dass das Buch „Train Kids“ in Deutschland ca. 30.000 – 40.000 Mal verkauft wurde. Außerdem erklärte er die Widmung seines Romans „Für Felipe, Catarina, José und Léon, wo immer sie jetzt sind“, indem er von vier jungen Menschen berichtete, mit denen er einige Tage und Nächte verbrachte, bevor diese nach einem tränenreichen Abschied ihre Reise fortsetzten, von der Dirk Reinhard bis heute nicht weiß, wo und wie sie endete.

Und gerade in dieser Aussage liegt die Tragik des Themas, dass es keine Garantie gibt auf eine bessere Zukunft nach dieser Reise, geschweige denn eine Garantie dafür, diese Reise unbeschadet zu überstehen.

Runde um Runde für einen guten Zweck

Sponsorenlauf an der Aurelia-Wald-Gesamtschule war ein voller Erfolg

Viele Monate wurde geplant und organisiert und am 05.06.2018 war es dann endlich soweit: Der Startschuss zum 1. Sponsorenlauf der AWG fiel und alle gaben ihr Bestes.

Schüler der AWG auf der Laufstrecke

Zuerst starteten die Jahrgänge 5 und 6, die nach der 3. Stunde von den Jahrgängen 7 und 8 abgelöst wurden. Die Schüler hatten nicht nur die Möglichkeit, 400 m-Runden zu laufen, sondern konnten alternativ auch mit dem Fahrrad zu 5 km-Runden starten. Nach jeder absolvierten Runde, bzw. beim Radfahren auch auf halber Strecke, konnten die Schüler auf ihren Stempelkarten einen Stempel sammeln, um am Ende nachzuweisen, wie viele Runden und Kilometer sie an diesem Tag geschafft haben. Damit alle bei Kräften blieben, durfte man sich zwischendurch jederzeit mit Wasser und frischem Obst stärken, das von den Uetzer Märkten famila und ALDI zur Verfügung gestellt wurde.

Auch die örtliche Sparkasse unterstützte den Lauf finanziell, sodass noch weitere Verpflegung gekauft werden konnte. Außerdem halfen Mitarbeiterinnen der Sparkasse an einer der Verpflegungsstationen mit. Wie so oft waren an diesem Tag die Eltern der AWG-Schüler nicht wegzudenken. Sie kümmerten sich darum, die Verpflegung auszugeben oder unterstützen die Lehrkräfte als Streckenposten. Insbesondere die Fördervereinsvorsitzende Frau Kissmann war während der Vorbereitungen für den Sponsorenlauf immer ansprechbar und hat engagiert bei der Koordinierung der Aufgaben geholfen.

Schüler der AWG auf der Radfahrstrecke

Ziel des Sponsorenlaufs war es, Geld für die Schulhofgestaltung zu sammeln. „Unsere Pausen sind manchmal echt langweilig, da wünschen wir uns mehr Spielgeräte“, äußern viele Fünftklässler, während sich die älteren Schüler eher Sitzgelegenheiten wünschen, um auch mal draußen arbeiten zu können. Dass das Interesse, den Schulhof schöner zu gestalten, auf jeden Fall vorhanden ist, zeigte sich deutlich daran, dass die Schüler und sogar einige Kollegen fleißig auf Sponsorensuche gingen, um sich ihre Runden bezahlen zu lassen. Marlon aus der 5.2 gelang es, gleich 12 Sponsoren zu finden, die seine 32 Runden (insgesamt 12,8 km!) finanzierten. Eine tolle Leistung! Aber auch viele andere Schüler hatten großzügige Sponsoren gefunden und gaben Runde für Runde alles. So kamen insgesamt über 6000 € zusammen. Eine Summe, auf die alle gemeinsam stolz sein können und die nun für die Schulhofgestaltung verplant werden kann.

Auch Herr Lohrie, der als Fachbereichsleiter für Sport und Inklusion den größten Anteil zum Gelingen des Sponsorenlaufs beitrug, freut sich über das Ergebnis und resümiert: „Die Vor- und Nachbereitung war schon sehr zeitintensiv, aber das, was wir erreicht haben, ist einfach toll! Es wird sicher nicht der letzte Sponsorenlauf an der AWG gewesen sein!“

Aufeinander zugehen – miteinander Leben – voneinander Lernen

8. Jahrgang der Aurelia-Wald-Gesamtschule besucht die liberale jüdische Gemeinde in Hannover

Dass ein offenes Miteinander zwischen Menschen aller Religionen grundlegend für ein friedvolles Zusammenleben ist, ist heutzutage sicher allen bewusst. Sowohl im Religions- als auch im Werte und Normenunterricht stehen die großen Weltreligionen auf dem Lehrplan, werden besprochen und hinterfragt. Wichtig ist es allerdings, dieses Wissen nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern auch den interreligiösen Dialog zu fördern. Und so folgte der 8. Jahrgang dem Motto der Aurelia-Wald-Gesamtschule: „Aufeinander zugehen – miteinander Leben – voneinander Lernen“ und besuchte in diesem Jahr unter anderem die liberale jüdische Etz Chaim Gemeinde in Hannover.

Schülerinnen der Stammgruppe 8.3 besuchten eine Synagoge

Das Gebäude beeindruckte die Schüler sofort. Es ist ein großes, helles und freundliches Gebäude, das früher einmal eine Kirche war. Frau Dr. Rebecca Seidler zeigte den Schülern gemeinsam mit ihrem Team den Gebetsraum und erläuterte Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Judentums mit dem Christentum und dem Islam. Anhand typischer Gegenstände, die Frau Dr. Seidler für den Besuch mitgebracht hatte, berichtete sie aus dem jüdischen Alltagsleben und beeindruckte damit vor allem die Schüler, die bisher der Meinung waren, das Judentum wäre eine alte und „angestaubte“ Religion. Die Kippa kann z. B. auch mit einem Fußball-Motiv bedruckt sein und die Mesusa, eine kleine Schriftkapsel, die an den Türrahmen hängt, lässt sich mit Bildern von Lieblingstieren oder Hobbys schmücken. Diese Aussagen weckten das Interesse für die Religion ebenso wie der Tora-Schrank mit den kostbaren Tora-Rollen, die die Schüler zum Abschluss bestaunen durften.

Die Schüler bekamen auch die Gelegenheit, alle Fragen zu stellen, die sich in der Unterrichtseinheit ergeben hatten. So erfuhren sie z. B., dass das Einhalten der Speisegebote sehr einfach ist, wenn man sich vegetarisch ernährt. Auch die Frage, ob man als Jude noch immer Nachteile habe, beantwortete Frau Dr. Seidler ganz offen, indem sie erklärte, dass die Synagoge immer abgeschlossen sei und auch der angrenzende Kindergarten sicherheitshalber mit Kameras überwacht werde. Dies hat die Schüler besonders beeindruckt und vor allem zum Nachdenken angeregt.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen von Schülern und Lehrkräften steht schon jetzt fest, dass auch weiterhin verschiedene Gebetshäuser besucht werden sollen, um das Verständnis für Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Religionen zu stärken, Toleranz zu fördern und Vielfältigkeit als etwas Positives zu erleben.

Aufeinander zugehen – miteinander leben – voneinander lernen

Aurelia-Wald-Gesamtschule lud zum AWG L(l)eben-Tag ein

„Was ist für Sie gute Schule?“ – Diese Frage stellte Schulleiter Frank Stöber am 04.05.2018 interessierten Eltern, die zur Infoveranstaltung AWG L(l)eben in der Agora des Schulzentrums Uetze erschienen waren. Im Rahmen dieser jährlich stattfindenden Veranstaltung besteht für Schüler und Eltern die Möglichkeit, sich über die Aurelia-Wald-Gesamtschule und das Schulleben zu informieren und die Räumlichkeiten kennenzulernen.

Herr Stöber erklärte den Eltern u.a., dass es dem Kollegium der AWG ein wichtiges Anliegen ist, jeden Schüler individuell zu fordern und zu fördern, weil jeder unterschiedlich im Umgang mit Herausforderungen ist. Um diesem Anliegen gerecht zu werden, werden die Schüler z.B. ab Jahrgang 7 in den Fächern Mathematik und Englisch auf unterschiedlichen Niveaustufen und ab dem 8. Jahrgang in differenzierten Fachleistungskursen unterrichtet. Bereits ab dem 6. Jahrgang haben die Schüler die Möglichkeit nach Interesse zwischen fünf verschiedenen Wahlpflichtkurs-Profilen zu wählen.

Im Zuge von Zielvereinbarungs- und Zielüberprüfungsgesprächen sowie von Fachrückmeldungen erhalten die Schüler mehrmals jährlich ebenso eine individuelle Rückmeldung zu ihren Stärken wie auch im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten.

An den Infoständen konnten die Eltern ausgiebig Fragen stellen.

Im Anschluss an die allgemeine Informationsveranstaltung hatten die Eltern Gelegenheit, im Austausch mit Lehrkräften und Mitarbeitern der Schule an verschiedenen Ständen weitere Fragen zu stellen. Hierbei konnten sie sich nicht nur über verschiedene Fächer, Lernentwicklungsberichte und Zeugnisse oder Projektarbeit informieren, sondern sich auch über die Beratungsmöglichkeiten und die Schulsozialarbeit erkundigen. Im Laufe der gesamten Veranstaltung wurde deutlich, dass an der noch sehr jungen AWG viele Vorhaben bereits auf den Weg gebracht wurden, so z.B. das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ oder die Gründung eines Mobbing-Interventions-Teams.

Schülerinnen und Schüler beim Experimentieren im Workshop der Naturwissenschaften.

Während die Eltern sich über die mögliche neue Schule ihrer Kinder informierten, durchliefen die Viertklässler, begleitet von Schülern des 8. Jahrgangs, verschiedene Workshops, um die Schule und die verschiedenen Fachbereiche kennenzulernen. So wurde neugierig experimentiert und Papierblumen wurden zum Blühen gebracht, es entstanden tolle Muttertagskarten im Stil von Picassos Einlinienzeichnungen oder auch Lesezeichen aus Papyrus und aus der Küche duftete es nach selbstgemachtem Popcorn. Beim Rhythmusworkshop mit Percussion-Instrumenten konnten die Schüler ebenso zeigen, was in ihnen steckt, wie beim Impro-Theater oder beim Sportparcours. Außerdem hatten die Schüler die Möglichkeit, ihr Fremdsprachengeschick im Französisch- und Spanisch-Workshop unter Beweis zu stellen. Als die Kinder wieder auf ihre Eltern trafen, berichteten sie von tollen Aktionen und zeigten stolz ihre selbsthergestellten Werke.

Die Schülerinnen und Schüler probierten sich an den Aufgaben im Spanisch-Workshop.

Auch der Förderverein zeigte sich an diesem Tag wieder voller Tatkraft, informierte Eltern und organsierte einen Getränkestand und das Grillen zum Abschluss der Veranstaltung.

Am Ende des Tages war sich das Kollegium der AWG einig: „Uns ist die Kooperation mit einer aktiven Elternschaft sehr wichtig, daher möchten wir die Eltern von Anfang an mit einbeziehen. Dazu gehört natürlich auch immer die Gelegenheit, sich zu informieren und Fragen zu stellen. Darum freuen wir uns sehr darüber, dass wir jedes Jahr wieder engagierte Eltern an unserem AWG L(l)eben Tag begrüßen dürfen.“

Lehrer werden wieder zu Schülern

Kollegium der Aurelia-Wald-Gesamtschule nimmt an schulinterner Lehrerfortbildung teil

Während die Schüler am Zukunftstag (26.04.2018) die Chance nutzen, verschiedene Betriebe zu erkunden, um einen Einblick in die Berufswelt zu erhalten, drückten ihre Lehrer unterdessen wieder die Schulbank. Statt Mathe und Englisch standen für sie jedoch „Classroom Management“ und „Elterngesprächstraining“ auf dem Lehrplan.

Gestaltet wurde der Fortbildungstag vom Team Lehrergesundheit der Leuphana Universität Lüneburg. Zu Beginn folgten alle Kollegen aufmerksam einem Vortrag von Prof. Dr. Bernhard Sieland zum Thema „Stressgemeinschaft Schule“.

Im Anschluss daran teilte sich das Kollegium in zwei Gruppen auf und wurde von Prof. Dr. Bernhard Sieland zum Thema „Elterngesprächstraining“ und von Jens Jakob de Place zum Thema „Classroom Management“ geschult.

Die Kollegen freuten sich am Ende des Tages über einen gelungenen Austausch und viele neue Anregungen und Ideen.

Wer schafft den weitesten Känguru-Sprung?

51 Schülerinnen und Schüler nahmen am Mathewettbewerb teil

Auch in diesem Jahr fand am 15.03. der Känguru-Wettbewerb in etwa 11.000 deutschen Schulen statt und die Aurelia-Wald-Gesamtschule war natürlich darunter vertreten.

Der Känguru-Wettbewerb ist ein weltweiter mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb, an dem sich jährlich über 70 Länder beteiligen. Diese Veranstaltung hat es sich zum Ziel gesetzt, die mathematische Bildung in den Schulen zu unterstützen und die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik zu wecken und zu festigen. Den Siegern winken tolle Sachpreise und jeder Teilnehmer erhält ein kleines Geschenk und eine Urkunde. Den weitesten Känguru-Sprung macht dabei derjenige, der die meisten aufeinanderfolgenden Aufgaben richtig bearbeitet.

Organisiert wurde der Känguru-Wettbewerb in diesem Jahr von Frau Hormann und Frau Brüggemann.

Der weiteste Känguru-Sprung gelang Nicolas Wichert (6.1), der hierfür ein T-Shirt erhielt.

Die jahrgangsbesten Teilnehmer waren Jannik Scheller (5.4), Nicolas Wichert (6.1), Mara Hoff (7.4) und Lazarina Kostadinova (8.4).

Die Kollegen der AWG gratulieren allen Teilnehmern und freuen sich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

„Ich schenk dir eine Geschichte“

Der Welttag des Buches an der Aurelia-Wald-Gesamtschule

Weltweit wird jedes Jahr am 23. April der Welttag des Buches unter der Überschrift „Ich schenk dir eine Geschichte“ mit Aktionen rund um das Lesen in Buchhandlungen und Schulen gefeiert. Ein besonderes Highlight dieses Tages ist, dass alle Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs ein Buch mit einer eigens für diesen Tag geschriebenen Geschichte geschenkt bekommen. Die Buch-Gutschein-Aktion ist eine deutschlandweite Kampagne zur Leseförderung und wird unter anderem vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Stiftung Lesen unterstützt.

Auch die Aurelia-Wald-Gesamtschule beteiligt sich jedes Jahr gerne an dieser Aktion. In diesem Jahr wurde der Welttag des Buches zudem zum Anlass genommen, mit Schülerinnen und Schülern des 5. Jahrgangs „Wegeners Buchhandlung“ in Burgdorf zu besuchen. Die Schülerinnen und Schüler wurden dort ebenso wie ihre Lehrerin Katharina Sagebaum herzlich von Frau Wegener in Empfang genommen, nahmen an einer Schnitzeljagd teil und erhielten das diesjährige Welttagsbuch „Lenny, Melina und die Sache mit dem Skateboard“ von Sabine Zett. Zum Schluss hatten alle noch Zeit, in den Regalen der Buchhandlung zu stöbern, bevor es dann mit dem Bus zurück zur Schule ging. Das Buch wird die Schülerinnen und Schüler noch eine Weile begleiten, denn an der Aurelia-Wald-Gesamtschule hat das Welttagsbuch einen festen Platz im Deutschunterricht des 5. Jahrgangs.

 

„Herzlich willkommen zum Atelierabend!“

Erstes AWG-Atelier lockte zahlreiche Besucher in die Aurelia-Wald-Gesamtschule

 

Alle beteiligtne hatten viel Spaß beim Impro-Theater.

Reger Zulauf und heitere Stimmung herrschten am 18.04.2018 an der Aurelia-Wald-Gesamtschule, als die Schüler wieder einmal zeigten, was in ihnen steckt und die Gäste im Rahmen des ersten AWG-Ateliers mit tollen Präsentationen und Vorführungen erfreuten.

Vom späten Nachmittag bis in den Abend hinein konnten die Besucher die vielfältigen Ergebnisse begutachten, darunter Ausstellungen der Wahlpflichtkurse „Forschen und Entdecken“, „Gesund leben“ und „Französisch“ sowie des Sport- und Werkbereichs. Außerdem informierten Schüler und Lehrkräfte des 8. Jahrgangs über ihr Praktikum und die Sprachlernfahrt nach Oxford. Unter dem Motto „Eine Klasse, viele Länder“ präsentierten Schüler der Sprachlerngruppe ihre Heimatländer.

Einen sehr gelungenen Beitrag leistete auch die Spanisch-AG, deren Schüler mit dem selbstgedrehten Video „Eine Austauschschülerin in Spanien“ und einem eingeübten Tanz ebenso für Begeisterung sorgten wie die tollen Balladenvorträge einiger Schüler der Stammgruppe 7.4 und die sportliche Jumpstyle-Vorführung von Schülern der 7.2.

Zoe Sennhenn, Aurelia Casu und Madita Kolpatzik bei der Jumpstyle-Vorführung

Beeindruckend war auch die Kunstausstellung, die zeigte, wie kreativ viele Schüler der AWG sind, was auch durch das im Wahlpflichtkurs „Kunst und Kultur in Jahrgang 7 entstandene Radiofeature deutlich wurde. Der 8. Jahrgang des Wahlpflichtkurses „Kunst und Kultur“ lud die Gäste zur Impro-Theater-Mitmachaktion ein und sorgte damit für tolle Unterhaltung und viel Spaß auf allen Seiten.

Die Chor-AG performt unter Anleitung von Frau Adomeit „Supergirl“

Für die musikalische Untermalung sorgten Klaviermusik und die Beiträge der Chor-AG, die mit den Titeln „Supergirl“ und „Sowieso“ die fröhliche Atmosphäre, die an diesem Abend herrschte, noch unterstützten.

Neben den tollen Präsentationen blieb für alle Teilnehmenden natürlich auch ausreichend Zeit für nette Gespräche in gemütlicher Runde, während man das vom Förderverein organisierte Fingerfood-Buffet genießen konnte.

Die Idee für das Atelier entstand durch Judith Adomeit (Fachbereichsleiterin Musisch-Kulturelle Bildung und Deutsch), die das Kollegium schnell für diese tolle Aktion gewinnen konnte, die sie dann gemeinsam mit der kommissarischen Didaktischen Leitung Sophie Hormann organisierte.

Alle Beteiligten waren gleichermaßen angetan von dem gelungenen Abend und genossen merklich das harmonische Miteinander. Während die Eltern von den tollen, abwechslungsreichen Beiträgen begeistert waren, merkten die Schüler an: „So macht Schule erst richtig Spaß!“. Und Schulleiter Frank Stöber brachte in einer anschließenden Mail an die Schüler der AWG die Meinung aller Kollegen auf den Punkt: „Wenn man solche engagierten, motivierten und verlässlichen Schülerinnen und Schüler hat, dann kann man als Schulleiter stolz sein und das bin ich auf euch! Wir sind eine tolle Schule mit tollen Schülerinnen und Schülern. Ich freue mich, wenn wir im nächsten Jahr das AWG Atelier ausbauen und noch mehr kreative, spannende und informative Beiträge bekommen.“

Our journey to Oxford – ¡A viajar a Granada!

Schüler der Aurelia-Wald-Gesamtschule sammeln neue Eindrücke auf den Sprachlernfahrten

 

 

 

 

 

Es ging früh los für die 65 Schüler und fünf Lehrkräfte des 8. Jahrgangs der AWG, als sie am Sonntag, den 08.04.2018 um 5:00 Uhr morgens zu ihrer Sprachlernfahrt nach Oxford aufbrachen. Die Schülerinnen und Schüler sollten die Möglichkeit bekommen, Sprache hautnah zu erfahren, indem sie in Gastfamilien untergebracht wurden. Der Aufenthalt in den Familien war für fast alle Kinder eine gute Erfahrung und sie erfuhren viel über das englische Leben.

Bei einer Stadtführung durch Oxford lernten die Schüler viel über die angesehene Universitätsstadt, in der so manche Harry-Potter-Szene gedreht wurde. Besonders beeindruckend war für alle die Besichtigung des Trinitiy College. „Mir hat das alte Aussehen der Universität gefallen und auch die Geschichte dahinter. Außerdem fand ich es sehr interessant, was für Menschen schon in Oxford studiert haben“, so eine Schülerin. In ihrer Freizeit schätzten die Teilnehmer das etwas andere Angebot an Läden und Restaurants und konnten sich von der freundlichen Atmosphäre, die in der Stadt herrscht, anstecken lassen. Geblieben ist vor allem der Eindruck der Machbarkeit und der Geist des „Probierenmüssens“, denn ein Aufgeben bei schwierigen Problemen gibt es in Oxford nicht!

Mit einem Besuch in Stonehenge wurde einer der berühmtesten antiken, mysteriösen Plätze der Welt besichtigt, bevor es in das beschauliche und verträumte Städtchen Bath ging, das bereits die Römer auf Grund der thermalen Quellen zu schätzen wussten.

Durch zwei Tagesausflüge nach London entdeckten die Schüler während einer Bustour, einer Themsefahrt und natürlich auch zu Fuß die vielen Sehenswürdigkeiten der Weltmetropole, besichtigten die National Gallery und genossen die lebhafte Atmosphäre auf der Oxford Street. Im nachgebildeten Globe-Theatre konnte man sehen, wie Theater entsteht und geprobt wird Außerdem durften die Schüler sich selbst einmal in Szenen aus „Romeo und Julia“ oder beim Improvisationstheater ausprobieren. Dies bildete einen unheimlich motivierenden und schönen Abschluss einer wirklich gelungenen Fahrt.

 

Während der Bus nach Oxford bereits sein Reiseziel erreicht hatte, brachen am Montagabend weitere acht Schüler des 8. Jahrgangs und zwei Lehrkräfte nach Granada in Andalusien, Spanien, auf. Die Schüler hatten sich auf die erste Spanienfahrt gut vorbereitet: Bei zwei Vortreffen und im Spanischunterricht hatten sie das Wichtigste über Kultur und Sprache gelernt. Worauf sich aber keiner gedanklich so richtig einstellen mochte, war die Wettervorhersage: Die ganze Woche Regen bei 10 Grad. Optimistisch traten die Schüler dennoch die Reise am Flughafen Hannover an, freuten sich auf die Alhambra und waren gespannt, wieviel sie schon verstehen würden. Durch die Unterbringung in Gastfamilien sowie den täglichen Besuch einer Sprachschule kamen die Schüler schnell in Kontakt mit spanischen Muttersprachlern. Mithilfe einer Stadtrallye erkundeten sie die Innenstadt und lernten bei einer Tapastour die spanische Kultur kennen. Während einer Stadtführung durch den Albaycín entdeckten sie die schönsten Orte Granadas und setzten dabei ihre neu gewonnenen Sprachkenntnisse ein. Ein Highlight der Reise war der Besuch der Alhambra, einer der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Spaniens. Besonders ihre Architektur und die Verzierungen der Wände haben einige Schüler beeindruckt. Trotz anfänglicher Unsicherheiten bei der Verständigung und des unerwartet nasskalten Wetters zogen die Schüler ein positives Fazit: „¡Granada – volveremos!“ (Wir kommen wieder!).

Es ist schön, wie motiviert die Schüler von ihren Reisen zurückgekommen sind, daher ist schon jetzt klar, dass die Sprachlernfahrten an der AWG keine einmalige Aktion bleiben werden.