Geschenke sind nicht alles! Weihnachtsgottesdienst der Aurelia-Wald-Gesamtschule

v.l.n.r.: Alissa Alp, Mare Kankelfitz, Sinja Reich, Delia Schönemeier, Mara Hoff, Anna-Lena Schönhöft

„Ich habe nur 500€ bekommen, das reicht gerade für eine Woche Guthaben!“, ärgert sich Paulina, während sich ihre Geschwister streiten, weil einer zwei Geschenke mehr bekommen hat als der andere.

Wie unterschiedlich der Heilige Abend verlaufen kann, zeigten 16 Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs der Aurelia-Wald-Gesamtschule im Rahmen ihres ersten Weihnachtsgottesdienstes am 19.12.2017 in der Johannes-der-Täufer-Kirche in Uetze.

v.l.n.r.: Yuna-Marie Behrens, Paulina Wiegmann, Ragnar Marquardt, Miriam Meyer, Merle Meldau, Leon Türk

Während sich beim Rollenspiel der „Familie Reich“ alles ausschließlich um viele große Geschenke drehte und der eigentliche Weihnachtsgedanke dadurch verdrängte wurde, ging es bei „Familie Müller“ schon besinnlicher zu. Hier freuten sich fast alle über das Beisammensein mit der ganzen Familie, über kleine Geschenke und das gemeinsam gesungene Lied „O Tannenbaum“, in das die Teilnehmer des Gottesdienstes fröhlich einstimmten. In einer dritten Szene wurde deutlich, dass man von großen Geschenken nichts hat, wenn niemand da ist, mit dem man die Freude darüber teilen kann. Geschenke sind halt nicht alles!

Die Schüler hatten sich aber nicht nur bei den Rollenspielen große Mühe gegeben, sondern auch eine Begrüßung vorbereitet, Gebete und Lieder ausgewählt und Fürbitten geschrieben, die sie ebenfalls vortrugen. Unterstützt wurden sie dabei von Fachleiterin Katharina Przybilski und Jahrgangsleiterin Tanja Dieckhoff-Laake.

Während des Gottesdienstes stand Pastorin Heidrun Kück-Witzig den Schülerinnen und Schülern hilfreich zur Seite und gab allen Teilnehmern zum Abschluss Segenswünsche mit auf den Weg. Musiklehrer Sven Gerrlich begleitete den Gottesdienst stimmungsvoll am Klavier.

Die Schüler und Lehrkräfte freuten sich über eine tolle Veranstaltung und sind sich einig, dass sie auch im nächsten Jahr wieder einen gemeinsamen Weihnachtsgottesdienst feiern möchten.

Einfach mal Danke sagen!

Etwas Besonderes hatte sich der Schulelternrat ein paar Tage vor den Weihnachtsferien einfallen lassen. Die Schulelternratsvorsitzenden Katrin Bartloff und Julia Blanke überraschten, unterstützt von Sabine Engler, Petra Hoff und Alexandra Schiffko, Herrn Stöber und Frau Bierwisch und bedankten sich mit Blumen und einer Urkunde für die gute Zusammenarbeit und das Engagement von Seiten der Schulleitung.

„Wir wissen, dass die Schulleitung es hier nicht immer so leicht hat, darum ist es uns so wichtig, zu zeigen, dass wir hinter ihnen stehen“, so die engagierten Elternvertreterinnen.

Auch wenn an diesem Tag das Dankeschön an die Schulleitung im Vordergrund stand, so ist sich das Kollegium der AWG einig, dass die Elternvertreter und auch die Mitglieder des Fördervereins ebenso ein großes Lob verdient haben. „Auch sie verdienen ein großes Dankeschön für all die tollen Anregungen, die sie uns geben, und die Zeit und Kraft, die auch sie in den Aufbau unserer Schule investieren!“

Tolle Nikolausaktion an der AWG

Schülervertretung verteilt fleißig Grußkarten

Auch in diesem Schuljahr gab es wieder eine Nikolausaktion, die von der SV organisiert und durchgeführt wurde. Ab dem 27.11.2017 hat die SV angefangen, Nikolauskarten in verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Motiven zu verkaufen, auf denen die Schüler einen Gruß für Mitschüler und Lehrer hinterlassen konnten.

Um auf die Aktion hinzuweisen, hingen in der Schule viele Plakate aus.

Die Karten wurden am Nikolaustag von Linos Degenhard, Aurelia Casu und Zoé Joline Sennhenn verteilt, die sich dafür als Nikolaus, Engel und Elf verkleidet hatten. Während sie die Karten verteilten, spielten sie Weihnachtsmusik, um in den Stammgruppen die passende Stimmung zu verbreiten. Unterstützt wurde die SV bei der Aktion von den SV-Beratungslehrerinnen Lisa Fahlteich und Sabine Wunderlich.

Am Ende des Tages waren die Schülerinnen und Schüler glücklich über die Grüße von ihren Tutoren und Mitschülern.

 

(von: Aurelia Casu und Zoé Joline Sennhenn im Namen der SV)

 

Von „Das magische Baumhaus“ zu „Momo“

Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs an der Aurelia-Wald-Gesamtschule steht fest

Am 29.11.2017 war es so weit. Nachdem schon in den Wochen zuvor die Stammgruppensieger gekürt wurden, fand der Schulentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs an der AWG statt. Hierfür trafen sich, neben den vier Stammgruppensiegern und einigen Mitschülern, die Jury, bestehend aus Schulleiter Frank Stöber, Fachbereichsleiterin Judith Adomeit, Bibliothekarin Ruth Andresen, Schulelternratsvorsitzende Katrin Bartloff, SV-Lehrerin Sabine Wunderlich und SV-Schülerin Katharina Krause, um gemeinsam darüber zu beraten, wer seine Texte am besten präsentierte.

Alle Teilnehmer lasen zunächst drei Minuten eine selbst gewählte und vorbereitete Textstelle aus ihrem Buch vor und konnten im Anschluss daran zeigen, wie gut sie auch unvorbereitete Texte lesen können, indem sie zwei Minuten einen Abschnitt aus dem Buch „Momo“ von Michael Ende vorlasen. Die Jury bewertete neben der Lesetechnik, die Textauswahl und die Interpretation.

Schließlich konnte sich Chiara Poppenhausen aus der 6.4 mit dem Buch „Piratenspuk am Mississippi“ von Mary Pope Osborne gegen ihre Mitschüler Juliana Wrede, Josefin Weigelt und Benedikt Köhn durchsetzen.

Nachdem Judith Adomeit die Siegerin und die weiteren Platzierungen verkündet hatte, erhielten alle Teilnehmer ihre Urkunde als Stammgruppen-, bzw. Schulsieger. Darüber hinaus gab es für alle Schüler noch weitere tolle Überraschungen. Die Bibliothek im Schulzentrum überreichte Lesegutscheine und die Buchhandlung Freyraum aus Burgdorf unterstützte den Wettbewerb durch Buchpräsente. Auch Iris Kissmann, die 1. Vorsitzende des Fördervereins, gratulierte den Schülern und überreichte jedem im Namen des Vereins ein weiteres Geschenk.

Die Siegerin wird die Aurelia-Wald-Gesamtschule nun im nächsten Jahr beim Kreisentscheid vertreten und hoffentlich auch dort eine tolle Platzierung erreichen. Ihre Mitschüler und Lehrer drücken ihr auf jeden Fall die Daumen.

„Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?“ Balladenabend an der Aurelia-Wald-Gesamtschule

Traditionell organisieren die Schüler, Eltern und Tutoren des 5., 6. und 7. Jahrgangs der AWG in der letzten Novemberwoche gemeinsam verschiedene Aktionen, mit denen sich alle schon einmal auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit einstimmen können. Und so wurde am 27.11.2017 in den Jahrgängen 5 und 6 fleißig gebastelt, gebacken und in gemütlicher Runde zusammengesessen.

Eine besondere Idee hat in diesem Jahr der 7. Jahrgang umgesetzt. Eingebettet in das aktuelle Thema des Deutschunterrichts stellten die Schüler jeder Stammgruppe ihr Können im Rahmen eines Balladenabends unter Beweis. Die Schüler durften die Balladen dabei selbst wählen und ihre Vorträge frei gestalten. Während manchen Schülern das freie Vortragen anfangs noch schwerfiel, gewannen sie im Laufe der Proben immer mehr an Sicherheit. Ob „Erlkönig“, „John Maynard“ oder „Der Zauberlehrling“, als Einzelvortrag oder sogar mit der gesamten Stammgruppe vorgeführt – die Ergebnisse konnten sich wirklich sehen lassen. Die textsicheren Schüler präsentierten ihre Balladen nicht nur als Vorträge, sondern untermalten die Strophen mit Hintergrundmusik und Musikinstrumenten oder hatten sie als Rollenspiele eingeübt, sodass keine Langeweile aufkam.

Neben den Balladenvorträgen kam aber auch hier das gemütliche Beisammensein natürlich nicht zu kurz, das durch die mitgebrachten Snacks und Getränke aller Beteiligten zu einem rundum gelungenen Abend beitrug. Eltern und Tutoren waren am Ende gleichermaßen begeistert und freuten sich, dass die Kinder gemeinsam einen so schönen Abend gestaltet hatten.

„Soziales Engagement ist uns wichtig!“

Aurelia-Wald-Schule unterstützt die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

„Es ist doch ungerecht, wenn Kinder zu Weihnachten keine Geschenke bekommen, weil einfach kein Geld dafür da ist“, meinen die Schüler der Aurelia-Wald-Gesamtschule und haben sich daher tatkräftig für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ eingesetzt. Diese Aktion ist Teil der Geschenkaktion „Operation Christmas Child“, die seit 1993 Kinder in Not unterstützt und diesen damit die Chance gibt, die Weihnachtsbotschaft zu entdecken.

Bereits vor den Herbstferien hatten Schüler des 7. Jahrgangs gemeinsam mit der Jahrgangsleiterin, Tanja Dieckhoff-Laake, mit den Planungen begonnen und informierten die Stammgruppen und die Eltern über die bevorstehende Aktion.

Viele fleißige Helfer beteiligten sich in den folgenden Wochen durch das Mitbringen von Kleidung, Hygieneartikeln, Schulmaterial, Süßigkeiten oder Spielzeug, beklebten und packten fleißig Kartons und sammelten in ihren Stammgruppen Spenden – mit einem tollen Ergebnis: 32 liebevoll gepackte Kartons konnten an eine der offiziellen Sammelstellen übergeben werden. Ebenso wurden Spenden im Gesamtwert von 256€ gesammelt, um den Transport und die Kosten für die Übergabe der Kartons zu gewährleisten. Aber nicht nur Schüler, Eltern und Lehrer beteiligten sich, auch Firmen aus Uetze trugen als Sponsoren mit Sach- und Geldspenden zum Gelingen der Aktion bei. Daher bedanken wir uns auch ganz herzlich bei folgenden Firmen: Institut für Pädagogik und Therapie, Schöner Reisen, Friseurinsel, H-Team SaSu, Crehaartiv, Pizzeria Delikat, Haarmode.

Am Ende waren sich die Schüler der Organisationsgruppe einig: „Das war eine tolle Aktion und wir möchten auf jeden Fall noch mehr soziale Aktionen unterstützen, es gibt schließlich überall Kinder, denen es nicht so gut geht wie uns!“

Klimabotschafter zu Gast an der AWG

Ein paar abwechslungsreiche und fächerverbindende Unterrichtsstunden, in denen die Auswirkungen des Klimawandels thematisiert wurden, erlebten die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs am 19.10.2017 während des Besuchs von Joseph Kenson Sakala aus Malawi und Peter Frederik Olsen aus Grönland. Die beiden Klimabotschafter sind für ein Jahr mit JANUN e.V. (JugendAktionsNetzwerk Umwelt und Naturschutz) in Deutschland unterwegs und berichten in Schulen über ihr Land und ihre Kultur – und das alles in Englisch!

Joseph aus Malawi – dem warmen Herz Afrikas, wie dieses Land aufgrund seiner friedliebenden Bewohner auch genannt wird, erzählte den Stammgruppen 7.1 und 7.3 zunächst etwas über die verschiedenen Sprachen Malawis und forderte die Schülerinnen und Schüler immer wieder dazu auf, ihm Wörter und Sätze in der Nationalsprache Chichewa nachzusprechen. Viele Schüler waren überrascht, zu erfahren, dass die meisten Bauern in Malawi ihre Felder ohne Maschinen bestellen und dementsprechend auch per Hand ernten, ebenso werden auch Nahrungsmittel selber hergestellt. Dabei war es für die Schüler schwer vorstellbar, dass der Maisbrei Nsima so gut schmecken sollte, dass er eigentlich immer und überall gegessen wird. Darüber hinaus beeindruckte Joseph die Schüler mit tollen Bildern aus seiner Heimat, besonders spannend waren hierbei für viele die Tieraufnahmen der Löwen, Elefanten, Nilpferde und Krokodile aus Malawi.

Außerdem blieb ausreichend Zeit, um Fragen zu beantworten und Joseph brachte einige Schüler mit der Aussage: „Malawi liegt ja nicht so nah am Äquator, bei uns ist es nicht heiß, nur so 37°C im Sommer“, zum Schmunzeln.

Im gemeinsamen Vortrag erklärte Joseph später, dass sich die Regenzeit in Malawi durch den Klimawandel um mehrere Monate verkürzt hat, was natürlich Folgen für die Landwirtschaft habe. Ebenso berichtet er aber auch von extremen Überschwemmungen, die die Ernte ebenso vernichten wie die langanhaltende Dürre.

Nicht weniger beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler der Stammgruppen 7.2 und 7.4, die zunächst einen Vortrag von Peter hörten, der ihnen über sein Leben im kalten Grönland berichtete und seinen Vortrag natürlich auch mit Bildern der Tiere und Landschaften Grönlands unterstützte.

Sie erfuhren, dass im Sommerhalbjahr die Sonne in Teilen Grönlands zeitweise nie untergeht und es dafür dort im Winterhalbjahr über Wochen und Monate 24 Stunden lang dunkel ist. Er berichtete auch über das Naturphänomen der Nordlichter erklärte, was Nordlichter sind und wodurch diese entstehen. Außerdem wurde im Vortrag deutlich, dass es den Grönländern wichtig ist, alles zu verwerten. So wird z.B. nach einer Eisbärenjagd nicht nur das Fleisch gegessen, sondern es wird auch noch Kleidung aus dem Fell hergestellt.

In Hinblick auf den Klimawandel in Grönland ist die Eisschmelze ein großes Problem, aber auch die Waldbrände nehmen durch den Klimawandel drastisch zu. Darüber hinaus ist die Erderwärmung auch für den Bestand der Rentiere gefährlich, da viele Pflanzen nun früher blühen und der Nährwert der Pflanzen bereits wieder abnimmt, wenn die Rentiere ihre Kälber zur Welt bringen.

Beim abschließenden gemeinsamen Vortrag, in dem Eckhard Steinmüller zunächst einmal in einer Präsentation über den Klimawandel informierte, sollten die Schülerinnen und Schüler sich mit der Frage auseinandersetzen, wie man den Klimawandel aufhalten könnte.

Die Schülerinnen und Schüler stellten fest, dass der Co2-Ausstoß dringend verringert werden muss und dass man hierfür z.B. das Autofahren reduzieren könnte. Ein weiterer wichtiger Hinweis war, dass man viel mehr mit erneuerbaren Energien arbeiten muss, wenn man wirklich etwas verändern möchte.

Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß an den Vorträgen und freuten sich nicht nur über die neuen Informationen und Erfahrungen, sondern auch darüber, dass sie alles so gut verstanden haben, obwohl sich viele von ihnen dies zunächst gar nicht zugetraut hatten.

 

 

 

Lernen durch Mitmachen! – Schüler besuchten die „Maker Faire“

Rund 200 Ausstellungsstände und weitere Highlights erwarteten die Schüler der Stammgruppen 7.3 und 7.4, als sie am 25.08.2017 die „Maker-Faire“ in Hannover besuchten.

Die „Maker Faire“ ist eine Ideenmesse, auf der Stationen zum Mitmachen angeboten werden. Dort steht die Begeisterung für Wissenschaft und Technik auf kreative und spielerische Weise im Vordergrund.

Und so stieß man in den Hallen des Congress Centrums überall auf Roboter und ferngesteuerte Autos. An mehreren Ständen konnte man beobachten, wie 3D-Drucker tolle Skulpturen herstellen und am Stand der Firma Epilog Laser konnten die Schüler sogar eigene Modelle in Auftrag geben und anschließend zusammenbauen. Eine weitere gelungene Idee war ein alter Volvo, der mit Legoplatten beklebt war und alle Messebesucher einlud, durch das Anbringen von Legosteinen ein Kunstwerk daraus zu erschaffen.

Auf dem Außengelände zeigten sich bei bestem Wetter u.a. die Space Cruiser (Blech-Weltraumraketen) und der Laufroboter „Mantis“, der wie ein riesengroßes Insekt wirkt.

Ein paar Schülerinnen der 7.3 nahmen am Flashmob-Workshop „Maker machen gutes Klima“ teil und überlegten gemeinsam, was wir alle zum Klimaschutz beitragen können.

Die 7.4 hatte die Möglichkeit, im Workshop „Digital Camp“ ein eigenes digitales Projekt, z.B. eine App für die Schule, eine Homepage usw., zu planen, umsetzen und anschließend zu präsentieren.

Als die Schüler am Nachmittag wieder an der Schule ankamen, waren viele von den neuen Eindrücken immer noch begeistert und hatten zu Hause sicher viel zu erzählen.

„Eine bunte Mischung ist wichtig!“ – Einschulung an der Aurelia-Wald-Gesamtschule

Einschulungsfeier an der Aurelia-Wald-Gesamtschule

Ganz gespannt warteten 93 Schülerinnen und Schüler am vergangenen Donnerstag darauf, in den 5. Jahrgang der Aurelia-Wald-Gesamtschule in Uetze eingeschult zu werden.

Der Schulleiter Frank Stöber begrüßte alle Anwesenden um 16 Uhr in der Turnhalle und freute sich auch über die vielen Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde, die an der Einschulung teilnahmen. Die Eltern lud er ein, dieses Interesse an ihren Kindern aufrecht zu erhalten und die Schule durch regelmäßige Kontakte oder auch durch die Mitarbeit im Schulelternrat oder im Förderverein aktiv mitzugestalten.

In seiner Rede verglich Herr Stöber die Schülerinnen und Schüler mit einer Tüte Gummibärchen: Ein bunter Mix! „Und wenn ich euch so ansehe, dann sehe ich auch nicht nur eine Farbe. Da sind blonde Mädchen und braunhaarige Jungen, Schülerinnen und Schüler mit blauen Augen und mit grünen. Alle sind ganz unterschiedlich und haben einen unterschiedlichen Charakter“, stellte er fest. Und er ergänzte, dass genau das die AWG ausmacht. Diese Schule selektiert nicht, sondern ist stolz darauf, dass es hier viele verschiedene Persönlichkeiten gibt. Herr Stöber wünscht sich auch für den kommenden Jahrgang diese Mischung aus ganz unterschiedlichen bärenstarken Schülern. Schülern, die innerlich stark und selbstbewusst sind, die sich gegenseitig unterstützen, sich für andere einsetzen und ihren eigenen Weg finden.

Nach der Rede wurden die Jahrgangsleitung sowie die zukünftigen Tutorinnen und Tutoren des 5. Jahrgangs vorgestellt und die Schülerinnen und Schüler erfuhren nun endlich, in wessen Stammgruppe sie in den kommenden Jahren lernen dürfen. Neugierig verabschiedeten sie sich im Anschluss daran zum ersten Kennenlernen in ihre Stammgruppenräume. Währenddessen erhielten die Eltern noch kurz Informationen zur Mensa und zum Ganztagsbereich, der z.B. durch die Mitgestaltung der Projekte sowie durch Arbeitsgemeinschaften ein vielfältiges Angebot für alle Schülerinnen und Schüler bereitstellt.

Umrahmt wurde das Programm der Einschulungsfeier durch Beiträge eines Chors aus Schülern des 6. und 7. Jahrgangs, der mit den Liedern „Hello to you“ und „Lieblingsmensch“ ebenso für Unterhaltung sorgte wie die Poetry-Slam Beiträge, die die Schüler des vergangenen 5. Jahrgangs im Rahmen ihrer Projekttage verfasst hatten und nun erneut vortrugen.

Einen gelungenen Abschluss bildete das durch den Förderverein organisierte Buffet, an dem sich alle erfreuen konnten, während die neuen Fünftklässler ihren Familien begeistert berichteten, wie sie ihre erste „Unterrichtsstunde“ an der AWG erlebt hatten.