In der Woche vom 26.01. bis 30.01.2026 tauschten die Stammgruppen des 7. Jahrgangs den regulären Stundenplan gegen eine intensive Auseinandersetzung mit einem der wichtigsten Fundamente unserer Gesellschaft: den Menschenrechten.
Von der Geschichte zur globalen Verantwortung
Der Start der Woche stand im Zeichen der Historie. Die Schüler:innen erarbeiteten, wie die Idee der Menschenrechte ihren Weg von den ersten Formulierungen in den USA und Frankreich bis hin zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen 1948 fand. Besonders wichtig war uns dabei die Brücke zur eigenen Lebensrealität: Wir haben intensiv beleuchtet, wie diese globalen Werte in unserem deutschen Grundgesetz verankert sind und unser Zusammenleben schützen.
Besonders bewegt zeigten sich die Jugendlichen von der Geschichte der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai. Ihr mutiger Weg wurde durch Dokumentationen eindrucksvoll veranschaulicht. Dass Malala den „Kopfschuss überlebt hat“ und nach ihrem Erwachen im Krankenhaus so stark blieb, beeindruckte viele Kinder nachhaltig.
Dass Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind, verdeutlichte der anschließende Blick in die Welt. Die Stammgruppen analysierten, wo Menschenrechte aktuell missachtet werden. Besonders die Situation unter den Taliban empfanden die Schüler:innen als „sehr krass“ und setzten sich kritisch mit Schauplätzen auseinander, an denen das „Recht auf Bildung, das Recht auf Freiheit und das Recht auf Miteinander“ aktiv verteidigt werden müssen.
Kreative Auseinandersetzung: Die Videoprojekte
An den Tagen drei und vier tauchten die Schüler:innen tief in die Projektarbeit ein. Ziel war es, komplexe Themen eigenständig zu recherchieren und in einem Erklärvideo aufzubereiten. Trotz des zeitweisen Zeitdrucks in der Produktion sind Ergebnisse entstanden, die von hoher Reflexionstiefe zeugen. „Die größte Herausforderung war die Planung“, berichteten Teilnehmende, doch am Ende überwog der Stolz, es „in den letzten 20 Minuten noch geschafft“ zu haben.
Um einen Einblick in diese intensive Arbeit zu geben, finden Sie im Anschluss an diesen Artikel drei beispielhafte Videobeiträge unserer Schülerinnen:
- Ein Porträt über das Leben und die Verdienste von Malala Yousafzai.
- Eine Analyse der Menschenrechtssituation in Nordkorea.
- Eine historische Aufarbeitung der Menschenrechte in der DDR.
Ein ganz herzlicher Dank gilt an dieser Stelle Lenja, Laura und Hanna (7.3) sowie Larissa, Lara, Emma, Pauline, Alessia und Johanna (7.1), die diese drei eindrucksvollen Beiträge mit viel Engagement erstellt haben.
Ein Fazit der Schüler:innen
Die Woche hinterlässt bleibende Eindrücke bei den Kindern. In ihren Rückmeldungen betonten sie immer wieder, wie wichtig für sie persönlich das „Recht auf Bildung, das Recht auf Freizeit und das Recht auf Essen“ sowie der Schutz vor Diskriminierung sind. Das Resümee eines Schülers bringt die Stimmung auf den Punkt: „Ich fand es sehr cool und spannend und ich will es noch mal machen!“ Die Thementage haben einmal mehr bewiesen, wie wichtig es ist, unseren Schüler:innen Raum für globale Themen zu geben und sie für die Rechte aller Menschen zu sensibilisieren.
(Hier folgen die Einbettungen der Videos: „Das Leben von Malala Yousafzai“, „Menschenrechte in Nordkorea“ und „Menschenrechte in der DDR“)